Die Gruppe SPD/Grüne hat für den Haushalt 2026 5.000€ für die Einrichtung eines digitalen Buchungssystems für städtische Räume eingestellt.

Die Stadt Stadthagen verfügt über eine Vielzahl öffentlicher Räume, die von Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können. Neben den städtischen Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäusern sind in diesem Zusammenhang auch die Räume der Alten Polizei als Beispiel zu nennen.

Derzeit ist die Verwaltung dieser Räume dezentral geregelt. Die Nutzung muss persönlich (meist telefonisch oder per Mail) angefragt und bestätigt werden. Interessierten ist somit nicht direkt ersichtlich, ob und in welchem Zeitraum ein Raum verfügbar ist. Es kann darüber hinaus aufgrund der manuellen Bearbeitung zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen. Insbesondere die Verfügbarkeit und Belegung von Sporthallen ist nach außen hin nicht transparent.

Das Projekt Stadt.Raum hat gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gruppen ein niedrigschwelliges und digitales Raumbuchungssystem schätzen. Echtzeitauskunft und durchgehende Erreichbarkeit schaffen Planungssicherheit für die Nutzer. Der Aufbau eines zentralen und digitalen Buchungssystems für Räume der Stadt Stadthagen (das schließt die Räume der Alten Polizei mit ein) schafft Transparenz, vereinfacht Prozesse und unterstützt gesamtgesellschaftliches Engagement. Darüber hinaus kann Verwaltungsaufwand durch Digitalisierung einfacher Buchungsanfragen und Terminplanung reduziert werden.

Das Buchungssystem soll folgende Anforderungen erfüllen:

  • Zentralisierte Raumbuchung für
    • Städtische Räume
    • Sporthallen (ggf. auch Kreissporthalle)
    • Räume der Alten Polizei
  • Transparenz über Buchung und Belegung
  • Möglichkeit zur Erweiterung z.B. um öffentliche Räume anderer Träger einzubinden (z.B. Vereine oder Kirchen)
  • Administration und systemische Verwaltung an zentraler Stelle.

Anbieter wie Locaboo stellen bereits für öffentliche Träger in Deutschland entsprechende Buchungssysteme zur Verfügung und können Referenzen vorweisen. Über andere IT-Anbieter und Consulting-Unternehmen stehen darüber hinaus auch individuelle OpenSource-Plattformen für die Administration von Raumbuchungen zur Verfügung. Die Wahl des Providers und/oder des Anbieters sollte durch die Stadtverwaltung fachlich geprüft und unter geltendem Recht ausgeschrieben werden.

Für Interessierte ohne Zugang zu digitalen Endgeräten sollte im Sinne der Teilhabe eine zentrale Anlaufstelle verfügbar sein, die Buchungen stellvertretend vornehmen kann.

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