STADTHAGEN Die Ratsgruppe SPD/Grüne ist überrascht über die Aussage von Bürgermeister Oliver Theiß, dass die Einrichtung der Fahrradzone bereits jetzt stark in Zweifel gezogen wird. 

Mit der Einrichtung der Fahrradzone im Jahr 2024 hat Stadthagen einen bedeutenden Schritt in Richtung Mobilitätswende und fahrradfreundliche Stadt gemacht. „Wir stärken damit den Fahrradverkehr, etablieren nachhaltige Verkehrslösungen, verbessern die Schulwegsicherheit und steigern die Wohnqualität durch Reduzierung von Verkehrslärm und Durchgangsverkehren.“ Erklärt SPD-Ratsherr Tom Götz.

Rolf Rösemeier-Tietjen (Die Grünen) ergänzt: „Mit der Fahrradzone haben wir uns zu einem Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik entschlossen, den wir nun im gemeinsamen Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung weiterentwickeln wollen. Gemeinsam möchten wir Stadthagen zu einer fahrradfreundlichen Stadt weiterentwickeln.“

Die formale Umwidmung der Straßen in der Fahrradzone ist ein Schritt in die richtige Richtung, kann aber nur ein Auftakt sein. Um die geänderte Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmende deutlich sichtbar zu machen, müssen nach Meinung der SPD/Grünen-Gruppe weitere Maßnahmen folgen: Großflächige rote Markierungen auf der gesamten Fahrbahn oder bauliche Anpassungen an den Ein- und Ausfahrten der Fahrradzone sind die logische Fortsetzung des Projektes.

Das ist unser Bürgermeisterkandidat!