Mehr Dynamik bei der Gestaltung des wirtschaftlichen Strukturwandels gefordert

 

Zufrieden zeigt sich die SPD / Grüne / FDP-Gruppe im Rat der Stadt Stadthagen, dass es aufgrund von politischen Initiativen gelungen ist, mehr Kapazitäten für die eigentliche Wirtschaftsförderung der Stadt durch Aufgabenverlagerungen innerhalb der Verwaltung zur Verfügung zu stellen.

 

Pressemitteilung der SPD / Grüne / FDP – Gruppe im Rat der Stadt Stadthagen

Mehr Dynamik bei der Gestaltung des wirtschaftlichen Strukturwandels gefordert

 

„Der zuletzt durchgeführte start-up-Wettbewerb geht beispielsweise grundsätzlich in die Richtung. Solche Initiativen verstehen wir als konkrete Maßnahme der Wirtschaftsförderung“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jan-Philipp Beck. „Angesichts des Strukturwandels, der Stadthagen voll trifft, ist die Stadt aber auch zum Handeln gezwungen. Es sind weitere Maßnahmen in Sachen Wirtschaftsförderung gefragt“, so Beck weiter.

 „Wir unterstützen die Bemühungen die Gründerkultur zu verbessern und die Entwicklung von neuen digitalen Geschäftsmodellen wie beispielsweise die Gründungen von Co-Working-Spaces. Wir könnten uns sogar vorstellen, dass sich die Stadt selbst auch finanziell an einem Coworking-Space oder anderen digitalen Zentren beteiligt, um Einwirkungsmöglichkeiten zu haben und Entwicklungen im Sinne einer gesunden Stadtentwicklung abzusichern“, so Jan-Philipp Beck weiter.

Darüber hinaus fordern die Gruppenpartner eine gezielte Vermarktungsstrategie der Stadthäger Gewerbe- und Industrieflächen. „Wir wollen, dass das Gewerbeflächenangebot der Stadt verstärkt auch kleinere Grundstücke vorsieht. Ziel muss es sein, dass es ein attraktives Angebot für kleinere und mittlere Betriebe gibt, sich in Stadthagen anzusiedeln. Wir brauchen Erweiterungsmöglichkeiten für Betriebe aus der Region, damit die Stadt diese Arbeitgeber nicht verliert“, so Maria Börger-Sukstorf von den Grünen.  Zudem müssten sich die Gewerbe- und Industriegebiete aus Sicht der der Ampel-Ratsmehrheit weiter spezialisieren und untereinander vernetzen. Hierzu nennt Börger-Sukstorf das Beispiel Georgschacht: „Der Georgschacht hat das Potenzial sich zu dem Energiestandort in Stadthagen zu entwickeln. Es besteht bei Umsetzung des Haldenprojektes die Möglichkeit der Eigenenergienutzung des Gewerbegebietes sowie eine Vernetzung mit dem weiteren Stadtquartier herzustellen“, so Börger-Sukstorf weiter. 

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels fordert die Ratsgruppe insgesamt mehr Dynamik bei der Entwicklung der neuen Imagebildung des Wirtschaftsstandortes. „Nachdem das Land der Stadt sehr breit die Förderkulisse zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes aufgezeigt hat, erwarten wir nun, dass die Stadt mehrere konkrete Förderideen entwickelt“, so Dr. Lothar Biege von der FDP.

Weiter führt er aus: „Es müssen endlich die baurechtlichen Rahmenbedingungen zu weiteren Entwicklung des Gewerbestandorte geschaffen werden. „So ist das Thema Hochwasserschutz nicht nur für die Anwohner an der Enzer Straße wichtig, sondern auch für die Entwicklung des ehemaligen Alcatel-Geländes. Dieses liegt derzeit noch voll im Überschwemmungsbiet.“ so Dr. Biege weiter. Zudem plädiert die Ampel-Ratsmehrheit auch in Sachen Wirtschaftsförderung verstärkt über eine interkommunale Zusammenarbeit nachzudenken. „Beispielsweise könnte mit der Gemeinde Nienstädt die Planung des neuen Gewerbegebietes eng mit der Entwicklung des Georgschachtes abgestimmt und verzahnt werden“, so Dr. Biege abschließend.

Gez. Jan-Philipp Beck

Maria Börger- Sukstorf

Dr. Lothar Biege

 
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